Mitgliederversammlung der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG

Eigenkapitalquote konstant hoch – Mitglieder freuen sich über drei Prozent Dividende

Rund 100 Mitglieder konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Traub der  Kreisbau Ostalb am vergangenen Mittwoch im Bürgersaal Oberkochen zur 9. Ordentlichen Mitgliederversammlung begrüßen. Das Geschäftsjahr 2018 konnte mit einem starken Jahresüberschuss von rund 814.000 Euro und einer beachtlichen Bilanzsumme von 57.152.852,03 Euro beendet werden. Auch die Eigenkapitalquote konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Die 1.467 Mitglieder der Genossenschaft freuen sich über eine erneute Dividendenausschüttung von drei Prozent.

Die langfristig und nachhaltig ausgerichtete Unternehmenspolitik der Kreisbau Ostalb spiegelt sich auch in den Ergebnissen wieder, die Vorstand Ruf den Mitgliedern der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG bei der Mitgliederversammlung präsentierte. Die Genossenschaft ist weiterhin in allen Geschäftsbereichen in einer gesunden Wachstumsphase. Die stetig wachsende Anzahl gezeichneter Geschäftsanteile verstärken die Eigenkapitalausstattung der Kreisbau Ostalb und stehen für das hohe Vertrauen, das die Mitglieder in ihre Genossenschaft haben. Zusätzlich führt die sehr niedrige Zinslage auf dem Kapitalmarkt zu weiteren Anteilszeichnungen.

Bauträgertätigkeit weiterhin verstärkt
Aufgrund der erfolgreichen Aktivitäten der vergangenen Jahre konnte der Bereich der Bauträgertätigkeit eindrucksvoll erweitert werden und sich die Kreisbau Ostalb präsent als nachhaltiger und leistungsfähiger Investor am Markt platzieren. Das Geschäftsfeld der Bauträgertätigkeit soll auch zukünftig mit dem Namen der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG identifiziert werden. „Nach wie vor ist die Nachfrage nach Immobilien, vor allem im Geschosswohnungsbau sehr hoch“, so Vorstand Georg Ruf. Aktuell sind 39 Wohneinheiten und eine Ambulant Betreute Wohngemeinschaft mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 16 Mio. Euro an unterschiedlichen Standorten im Ostalbkreis im Bau. Hinzu kommen rund 60 Wohneinheiten, die sich noch in den unterschiedlichen Planungs- und Entwicklungsphasen befinden. „Die Strategie in dieser Geschäftspolitik hat sich über die vergangenen Jahre bewährt und wird zukünftig weiterentwickelt“, betont Vorstand Georg Ruf. „Aber ein Ende der Preisspirale ist aufgrund steigender Handwerker- und Grundstückspreise nicht in Sicht. Die Neubauwohnungen werden jedoch immer energieeffizienter und hochwertiger gebaut“, so Vorstand Georg Ruf weiter. Im Geschäftsjahr 2018 wurden Kaufverträge mit einem Gesamtvolumen von 14.186.600 Euro beurkundet.

Seit 1993 betätigt sich die Kreisbau Ostalb auch als Makler nach der Makler- und Bauträgerverordnung. Im vergangenen Jahr konnten 14 Objekte für Dritte vermittelt werden. Auch hier soll unter anderem durch eine neue Kommunikationsstrategie und den Relaunch der Website die Marktpräsenz ausgeweitet werden.

Immobilienmanagement mit hoher Nachfrage
Die Kreisbau Ostalb konzentriert sich in diesem Bereich derzeit auf die Akquise neuer Objekte. Eine entsprechende Nachfrage ist auch weiterhin zu spüren. Auch durch die Aufnahme der fertiggestellten Neubauprojekte in die hauseigene WEG-Verwaltung der Kreisbau Ostalb wächst der Bereich Immobilienmanagement stetig an. „Der Vollservice für Investoren oder die individuell auf die Bedürfnisse der Kapitalanleger zugeschnittenen Angebote werden gerne angenommen und werden so auch von keinem anderen Unternehmen im Ostalbkreis angeboten.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2018 verwaltete die Kreisbaugenossenschaft Ostalb 39 Eigentümergemeinschaften mit 448 Einheiten. Zu Beginn des Jahres 2019 wurden die Objekte aus der eigenen Bauträgertätigkeit zusätzlich in die Verwaltung übernommen, sodass der Geschäftsbereich weiterhin ausgebaut wird.

Hohe Nachfrage nach Bestandsmietwohnungen der Kreisbau
Die Kreisbau Ostalb führt derzeit rund 630 Bestandsmietverträge und die Nachfrage nach Mietwohnungen lässt auch weiterhin nicht nach. Hier ist die Kreisbau Ostalb gerade im preisgünstigen Segment ein beispielgebendes Unternehmen. Die Digitalisierung hält auch in diesem Geschäftsbereich ihren Einzug, sodass künftig Wohnungsabnahmen- und übergaben digital vorgenommen werden sollen. Auch die Einrichtung einer Mieter-App ist geplant, um die Kommunikation zwischen den Mietern und der Kreisbau Ostalb zu erleichtern. Prozesse werden außerdem optimiert und effizienter gestaltet.

Auch die Leerstandssituation konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesenkt werden. Zum Bilanzstichtag standen 3 (VJ 5) Wohnungen leer. Dieser Leerstand ist aufgrund von nötigen Sanierungen gewollt. Die Leerstandsquote liegt aktuell bei 1,2 Prozent. Im Jahr 2010 waren es noch 8,1 Prozent. Die Modernisierungen des Wohnungsbestands sollen daher auch kontinuierlich weitergeführt werden.

Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig entlastet
Die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wurde auch in diesem Jahr bei der Mitgliederversammlung der Genossenschaft einstimmig erteilt. Die Aufsichtsräte der Kreisbau Ostalb werden auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Carl Trinkl und Franz Xaver Ladenburger stellten sich aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl und schieden daher mit dem Tag der Mitgliederversammlung aus dem Aufsichtsrat der Kreisbau Ostalb aus. Auch Prof. Dr. Werner Ziegler schied satzungsgemäß durch Erreichen der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus. Als Nachfolger stellten sich Andreas Götz und Thomas Bareiß zur Wahl und wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt. Auch Dr. Gunther Bühler wurde bei den Ergänzungswahlen des Aufsichtsrats einstimmig wiedergewählt. Die Anzahl der Aufsichtsräte wurde nach Beschluss der Mitgliederversammlung von ehemals neun auf acht Personen reduziert.
Nach Zustimmung der Mitgliederversammlung und nach dem Willen von Vorstand und Aufsichtsrat wurde auch in diesem Jahr eine Dividendenausschüttung von drei Prozent für die Mitglieder beschlossen.