Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG weiterhin auf Erfolgskurs

Steigerung der Eigenkapitalquote und Anstieg der gezeichneten Geschäftsanteile

Wie bereits im Jahr 2017 bestanden auch 2018 in Baden-Württemberg gute konjunkturelle Rahmenbedingungen für den Bausektor und auch die Wohnungsnachfrage ist konstant hoch. Die Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG als institutioneller Immobiliendienstleister im Ostalbkreis hat sich die gesamtwirtschaftliche Lage zu Nutzen gemacht. Im Jahr 2018 konnte die Kreisbau Ostalb wieder einen starken Jahresüberschuss von rund 814.000 Euro erzielen. Die Genossenschaft ist weiterhin in allen Geschäftsbereichen auf einem nachhaltigen Wachstumskurs. 

Bauträgertätigkeit auf stabilem Kurs
Im Neubaubereich blickt die Kreisbaugenossenschaft auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Qualität und Bauweise der Kreisbauimmobilien wird am Markt geschätzt. „Die Nachfrage nach hochwertig ausgestatteten Wohnungen in den Städten und Gemeinden im Ostalbkreis, vor allem entlang der Entwicklungsachse der B29, ist weiterhin sehr hoch“, betont Vorstand Georg Ruf. Die überall präsenten Bauschilder der Kreisbau im Ostalbkreis zeugen von der regen Bauträgertätigkeit der Genossenschaft.
Der zweite Bauabschnitt des Bauprojekts Wohnen im Park in Aalen-Wasseralfingen mit 22 Eigentumswohnungen konnte im Jahr 2018 erfolgreich abgeschlossen und alle Wohnungen an die Käufer übergeben werden. Zukünftig wird die Kreisbau Ostalb hier eine voll möblierte Musterwohnung für interessierte Kunden bereitstellen. Auch das Bauvorhaben „Wohnen am Rosenstein“ in Heubach mit 19 Wohnungen und einer Ambulant Betreuten Wohngemeinschaft für Senioren wurde bereits vollständig verkauft und ist zwischenzeitlich an die neuen Eigentümer übergeben. Im Aalener Stadtoval baut die Kreisbau seit März 2018 in zentraler Lage nach den Plänen von Architekt Prof. Werner Sobek. Das Gebäudeensemble mit 26 Wohnungen wurde bereits vor Baustart vollständig verkauft und wird zukünftig technisch und kaufmännisch von der Kreisbau Ostalb betreut. Dieses Jahr plant die Kreisbau Ostalb unter anderem Neubauprojekte in Essingen und Schwäbisch Gmünd.
Im Maklergeschäft zeigte die Kreisbau Ostalb im Jahr 2018 gegenüber den Vorjahren weiter eine stärkere Marktpräsenz. Im Hinblick auf die weiteren Bauträgerobjekte wird der Bereich Marketing und vor allem die Maklertätigkeit kontinuierlich verstärkt.

Vollvermietung bei den Bestandswohnungen
In Zeiten hoher Mieten und einer anhaltend hohen Nachfrage auf dem Mietwohnungsmarkt ist gerade die Kreisbau Ostalb im preisgünstigen Segment ein beispielgebendes Unternehmen. Rund 6,10 Euro Miete pro Quadratmeter sind hierfür ein starkes Zeichen der sozialen Nachhaltigkeit der Genossenschaft. „Auch das lebenslange Wohnrecht in einer Genossenschaftswohnung gibt unseren Mietern Sicherheit und vermittelt ein Gefühl von Heimat“, betont Vorstand Georg Ruf. „Wir haben Mieter“, so Vorstand Georg Ruf weiter, „die 40 bis 50 Jahre in ihrer Kreisbauwohnung leben. Die durchschnittliche Mietdauer beläuft sich auf rund elf Jahre.“ Die Verweildauer der einzelnen Mieter in den jeweiligen Wohnungen sowie der Mieterkreis hängen stark von der Qualität des Wohnraums ab. Daher investiert die Genossenschaft stetig in den eigenen Wohnungsbestand zum Beispiel in Form von vollumfänglichen energetischen Gebäudesanierungen. 2018 wurde das Wohnhaus Beim Altersheim 13 in Bopfingen mit acht Wohnungen modernisiert und saniert. Dieses Jahr startete bereits die Sanierung des Bestandsgebäudes in der Rembrandtstraße in Wasseralfingen.
Auch die Leerstandssituation konnte über die Jahre erheblich reduziert werden, sodass im Jahr 2018 eine durchschnittliche Gesamtleerstandsquote von 1,2 % erreicht werden konnte – ein Wert der realistisch betrachtet nicht mehr unterschritten werden kann und einer Vollvermietung entspricht.

Immobilienmanagement wächst stetig
In den Bereichen Gebäudemanagement und Zwischenvermietung konnte in den vergangenen Jahren ein stetiges Wachstum verzeichnet werden. In der WEG-Verwaltung werden kontinuierlich alle fertig gestellten Neubauprojekte in das Portfolio der Kreisbau übernommen. Weiter ausgebaut wird auch der Geschäftszweig der Mietverwaltung, der sich immer mehr zu einem umfänglichen Immo-Management für Kapitalanleger entwickelt. „Die Genossenschaft geht hierbei auf die Bedürfnisse der Eigentümer ein und bietet einen risikolosen Vollservice an. Von der Vermietung der Wohnungen bzw. des Gebäudes über die Betreuung der Mieter bis hin zur Erstellung der jährlichen Betriebskostenabrechnung übernimmt die Kreisbau Ostalb die kaufmännische und technische Betreuung der Immobilie“, sagt Vorstand Ottmar Schweizer. Im Bauträgerbereich werden nach dem Motto „Sale and lease back“ von der Genossenschaft ganze Neubauprojekte an Investoren verkauft, anschließend komplett zurück gemietet und ebenso kaufmännisch und technisch betreut.

Ausblick auf 2019
Mit den traditionellen Geschäftsfeldern „verkaufen und kaufen“, „planen und bauen“, „vermieten und mieten“ sowie dem „Immo-Management“ steht die Kreisbau auch in Zukunft als Synonym für eine verlässliche und faire Immobilienpolitik. Der Wohnungsbestand ist stabil und soll zukünftig wieder moderat steigen. Vor allem in der WEG-Abteilung wird es aufgrund der eigenen Bauträgertätigkeit in den nächsten Jahren zu einem weiteren Wachstum kommen. Eine Stärke der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG – sie bleibt den Kunden auch nach Fertigstellung des Projekts verbunden.

Finanzdaten – ein starkes Jahr für die Kreisbau Ostalb
In allen Geschäftsbereichen ist weiterhin spürbar, dass sich die Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG weiter in einer gesunden Wachstumsphase befindet. Die Bilanzsumme ist seit 2010 von 44.875.153,41 Euro auf zwischenzeitlich 57.152.852,03 Euro gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich in 2018 gegenüber dem Vorjahr von 27,8 % auf 28,7 % gesteigert. Außerdem konnte im Jahr 2018 ein Jahresüberschuss in Höhe von 814.311,67 Euro erzielt werden.
Insgesamt wurde in den vergangenen Jahren wieder ein leichter Anstieg der Mitgliederzahlen verzeichnet. Ursächlich dafür ist insbesondere die verstärkte Neubautätigkeit. Aber auch Kapitalanleger investieren vermehrt bei der Genossenschaft, was einen deutlichen Anstieg der Geschäftsanteile zur Folge hat. Waren es am 01.01.2016 noch 5.769 gezeichnete Anteile, so konnte diese Zahl in 2019 auf 8.572 gesteigert werden. Ein Zuwachs von 48 Prozent und ein starkes Zeichen für das Vertrauen in die Genossenschaft. Auch in diesem Jahr sollen die Mitglieder am Erfolg des Unternehmens teilhaben, sodass Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividendenausschüttung von drei Prozent bei der Mitgliederversammlung im September empfehlen werden. Vorstand und Aufsichtsrat legen bei ihrer Arbeit weiterhin Wert auf eine langfristig, nachhaltig ausgerichtete Unternehmenspolitik.

Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG in Zahlen

  • Gründung im Jahr 1935
  • Geschäftsgebiet Ostalbkreis
  • Bilanzvolumen 57,2 Mio. €
  • Mitglieder 1.467 mit 8.572 Geschäftsanteilen
  • Rd. 1.300 eigene und fremdverwaltete Objekte, Sonderimmobilien wie Ärztehaus, Pflegeheim, Außenstelle Landratsamt u.a.
  • 35 Mitarbeiter
  • Jahresüberschuss 2018: 814 Tsd. €
  • Vorstand: Hauptamtlich Georg Ruf, Nebenamtlich Ottmar Schweizer
  • Aufsichtsrat: Vorsitz BM Peter Traub Oberkochen, stv. Vorsitz Landrat Klaus Pavel.