Kreisbau Ostalb – Hybridbauweise im Stadtoval

Das Thema nachhaltiges Bauen verbindet die Kreisbaugenossenschaft Ostalb mit der Arbeit des Architekten und Bauingenieurs Prof. Dr. Werner Sobek, der die Planung des Gebäudeensembles der Kreisbau Ostalb im Stadtoval realisierte. Seit Mitte März werden nun die vorgefertigten Fassadenelemente aus Holzrahmenbauweise an die Stahlbetonskelettkonstruktion montiert und anschließend verputzt.

Das innovative Konzept der Kreisbau Ostalb in Zusammenarbeit mit dem international tätigen Architekturbüro Werner Sobek Design aus Stuttgart, sieht die Herstellung von 26 Wohneinheiten in drei Gebäuden vor. Die eleganten Baukörper und deren moderne Architektur fügen sich perfekt in das Gesamtbild des Stadtovals ein. Mit einem Bauvolumen von rund 11 Millionen Euro wird hier eine neue Dimension im Geschosswohnungsbau hinsichtlich Architektur und Design entstehen. Baustart der Kreisbau Ostalb war bereits im Frühjahr 2018.
Es sind die Themen Ressourcenschonung und ökologische Baustoffe, die Werner Sobek offensiv verfolgt und realisiert. „Das Thema Nachhaltigkeit steht auch bei der Planung und Realisierung der Gebäude im Stadtoval im Mittelpunkt. Mit Werner Sobek und seinem Team haben wir einen Partner an unserer Seite, der dieses Ziel intensiv mit uns verfolgt,“ so Vorstand Georg Ruf. Die zukunftsorientierte Bauweise im KfW-Effizienzhaus 55-Standard bedeutet Wohnkomfort und Werterhalt der Immobilie.

Moderne Architektur in Hybridbauweise
Die Tragkonstruktion und somit Grundstruktur der Gebäude im Stadtoval bildet ein Stahlbetonskelettbau. Die nun angebrachte Gebäudehülle besteht hingegen aus vorgefertigten Fassadenelementen in Holzrahmenbauweise, die vorgehängt werden. Nach Abschluss der Montagearbeiten werden die Gebäudefassaden glattflächig verputzt. Im gestalterischen Ergebnis werden die weißen Putzfassaden über einem dunklen, zurückversetzten Sockel schweben.
Bei dieser Hybridbauweise wird der Anteil regenerativer Baustoffe erhöht und die ökologische Bilanz der Gebäude verbessert. Auch der Recyclinggedanke spielt hierbei eine wichtige Rolle. Zum einen wird die gesamte Baumasse verringert und zum anderen lassen sich später die Baumaterialien leichter trennen und Rohstoffe wie z.B. Holz gegebenenfalls wiederverwenden.

Bis Ende April 2019 soll die Montage der Holzelemente durch die Firma Holzbau Kruger GmbH + Co. KG abgeschlossen sein. Die Treppenhausfassade aus Glas wir durch die Firma Glas Seele GmbH an allen Gebäuden montiert.
Schon im Frühjahr 2018 wurden die 26 Wohnungen der Kreisbau Ostalb noch vor Baustart an die Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. aus Stuttgart nach dem Prinzip „Sale and lease back“ verkauft. Nach dem Verkauf hat die Kreisbau Ostalb als Generalmieter das ganze Neubauprojekt wieder angemietet. Anschließend werden die Wohnungen von der Genossenschaft kaufmännisch sowie technisch betreut und verwaltet. Mit der Vermietung der sehr attraktiven und nachhaltigen Wohnungen durch die Kreisbau Ostalb wird im Herbst 2019 begonnen.