Baugebiet „Hofacker“ in Mögglingen – „Wohnen MITTENDRIN im Grünen“

Geplante Erschließungsarbeiten Tiefbau: 2021
Geplanter Baubeginn: Frühjahr 2022

In Mögglingen plant die Kreisbau Ostalb zusammen mit der Gemeinde die Erschließung des neuen Baugebiets „Hofacker“. Für das Wohngebiet hat die Kreisbau ein innovatives Energiekonzept erstellt, das für die Genossenschaft ebenso ein Novum ist, wie die Tätigkeit als Erschließungsträger. 

Für die Kreisbau Ostalb stellt die Erschließung des neuen Baugebiets in Mögglingen ein neues Geschäftsfeld dar. Unter dem Motto „Wohnen mittendrin im Grünen“ sind für das Baugebiet sieben Mehrfamilienhäuser und fünf Einfamilienhäuser in drei Bauabschnitten geplant. Entstehen soll dabei sowohl bezahlbarer Wohnraum für Mieter, als auch Eigentumswohnungen und Bauplätze die zum Verkauf stehen werden. Außerdem ist im Zuge des Projekts auch noch eine Ambulant Betreute Wohngemeinschaft für Senioren geplant.

Das Investitionsbudget der Kreisbau liegt für das Projekt insgesamt bis zu dessen Fertigstellung bei rund 24 Millionen Euro. „Die Erschließungsarbeiten werden im Herbst kommenden Jahres beginnen“, sagt Uwe Leistner, Sachgebietsleiter Projektentwicklung bei der Kreisbau Ostalb. „Jetzt werden wir gemeinsam mit der Gemeinde einen Bebauungsplan entwickeln, für den im Frühjahr der Auslegungsbeschluss im Gemeinderat gefasst werden soll.“

Ein CO2-neutrales Energiekonzept
„Wir haben uns zum Ziel gesetzt hier auf der Ostalb erstmals ein komplettes Baugebiet CO2-neutral zu konzipieren“, so Vorstand Georg Ruf. „Dies ist möglich, da die Kreisbau von der Konzeption des Baugebietes, über die Erschließung bis hin zur Realisierung der Wohngebäude alles aus einer Hand entwickelt und realisiert.“

Die Kreisbau Ostalb hat deshalb ein innovatives und CO2-neutrales Energiekonzept für das Gebiet erstellt, das im Gemeinderat mit großer Mehrheit angenommen wurde. Ziel ist die Nutzung der Erdwärme für den Heizenergiebedarf das gesamten Baugebietes. Über Erdsonden soll die Erdwärme gefördert und in ein so genanntes „Kaltes Nahwärmenetz“ eingespeist werden. Die finale Bereitstellung der Wärmeenergie für Heizung und Warmwasserbereitung erfolgt durch dezentrale Wärmepumpentechnik in den einzelnen Gebäuden. Die Wärmepumpen wiederum sollen durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Häuser betrieben werden. Im Rahmen der Grundlagenermittlung wird derzeit die Geothermie des Geländebodens mittels Probebohrungen untersucht. Für das nötige Erdsondenfeld stellt die Gemeinde eine öffentliche Fläche in direkter Nachbarschaft zum Baugebiet zur Verfügung.

Eine solche Energiekombination plant die Kreisbau Ostalb erstmals im Zuge ihrer Bautätigkeit. Auch das angedachte Entwässerungskonzept wurde bereits genehmigt. Eine direkte Zufahrt von der Hauptstraße wird das Baugebiet an die Gemeinde anbinden. Später wird das Baugebiet im Zuge der vorgesehenen Erweiterung gemäß Flächennutzungsplan auch von der Westtangente erschlossen werden. „Ich bin überzeugt“, so Georg Ruf weiter, „dass dieses Baugebiet Maßstäbe hier auf der Ostalb setzen wird.“

Die Architektur der Mehrfamilienhäuser wird vom Architekturbüro Sonnentag geplant und als Stadtplaner unterstützt das Büro LK&P Ingenieure. Beides sind bereits langjährige Partner der Kreisbau Ostalb. „Für uns verspricht die Lage des Geländes am Rand der Ortsmitte, die gute Verkehrsanbindung und die hervorragende Infrastruktur der Gemeinde Mögglingen großes Potenzial“, betont Vorstand Georg Ruf. „Und die Gemeinde freut sich über unser Vorhaben und unterstützt es voll.“

Energieausweis in Vorbereitung.